Und plötzlich war (ist) Homeoffice möglich

Und plötzlich war (ist) Homeoffice möglich

Noch vor so einigen Jahren war es die Regel und oftmals vom Kunden auferlegte Pflicht fünf Tage vor Ort – also in den Räumlichkeiten des Kunden – dem Projektgeschehen beizuwohnen. Offen kundgetan wurde es nicht, aber der Kunde meinte so sicherzustellen, dass der teuer eingekaufte Berater auch Leistung erbringt.

Dem Trugschluss, dass Anwesenheit automatisch auch Arbeitsergebnisse zur Folge hat, unterlagen übrigens auch (Linien-) Manager in allen hierarchischen Ebenen etlicher Organisationen.

Nach und nach setzten sich in den vergangenen Jahren vier Tage vor Ort durch und freitags wurde vom Homeoffice aus gearbeitet. Dieser Wandel war zweifelsohne dem Umstand geschuldet, dass fünf Tage vor Ort für die Work-Life-Balance nicht förderlich ist und es zunehmend schwerer wurde qualifizierte Berater langfristig in Projekten fern der Heimat zu halten. Wer möchte schon auf Dauer ausschließlich “Wochenendbeziehung und Wochenendpapa” sein. In diesen knapp zwei Tage fallen auch noch unbeliebte Tätigkeiten, wie Wäsche Waschen und, den administrativen Schriftverkehr zu erledigen an. Das hält auf Dauer die beste Beziehung und Familie nicht aus.

Bei vielen Kunden ist heute schon die sogenannte Di.-bis-Do.-Woche möglich. Dienstag bis Donnerstag findet neben der inhaltlichen Arbeit am Projekt vor allem auch die Beziehungsarbeit im Team statt. Das Team – das Rudel – kommt zusammen, bespricht sich und das Team Building findet statt. Montag und Freitag wird hauptsächlich Inhaltsarbeit vom Homeoffice aus geleistet..

Corona hat diesem Wandel, der sich über die letzten Jahre vollzogen hat, einen Turbo verpasst. Erzwungen von der Krise fand die gesamte Projektarbeit inklusive aller Abstimmungs-Meetings vom heimischen Homeoffice aus statt. Und siehe da, es funktioniert(e). Dass Projekte langsamer vom Fleck kamen konnte nicht festgestellt werden.
Die ausschließliche Arbeit vom Homeoffice aus wird sich nach Corona sicher nicht durchsetzen und wäre bestimmt auch nicht erstrebenswert oder zielführend. Zu hoffen ist aber, dass sich die Di.-bis-Do-Woche durchsetzt, Dies kommt der Work-Life-Balance des Unternehmensberaters bestimmt entgegen und würde es für Unternehmen auch wieder leichter machen, langfristig Experten für das Projektgeschehen an sich zu binden.

Conclusio

Für viele betroffene extrem-Homeoffice-Worker sind fünf Tage Homeoffice zu viel zuhause und zu wenig Beziehungsarbeit mit den Kollegen. Mag man Fahrtkosten sparen und (teilweise erheblich) weniger Zeit auf der Straße verbringen, so ist hin und wieder der persönliche Kontakt – der gemeinsame Kaffee in der Küche – vonnöten. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich die Di.-bis-Do.-Woche durchsetzen; nach und nach.

Licht am Ende des Tunnels

Möchten Sie mehr über den überaus interessanten und vielseitigen Beruf des Unternehmensberaters erfahren, dann lesen Sie unseren Blog dazu und wir tauschen uns in einem persönlichen Gespräch über Ihre Vorstellungen aus. 

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